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Alleinerziehend? aber nicht auf sich allein gestellt! |
Der Schürrer & Fleischer Caritas Stiftungsfonds macht´s möglich. (November 2011)
hgk. Der Stiftungsfonds fördert bereits zum vierten Mal ein soziales Projekt. Die Unternehmer Peter Schürrer und Bernd Fleischer riefen Anfang 2009 den Schürrer & Fleischer Caritas Stiftungsfonds ins Leben und arbeiten hierzu mit fünf regionalen Caritasverbänden zusammen. Die durch eine Sonderaktion des Maklerunternehmens Schürrer & Fleischer Immobilien gesammelten Gelder in Höhe von 2.625 Euro, werden dieses Mal für ein Alleinerziehenden-Projekt des Caritasverbandes Karlsruhe e.V. eingesetzt. Speziell arbeitslosen, alleinerziehenden Müttern wird hier in beruflicher, familiärer und persönlicher Hinsicht Hilfestellung geboten, um ihnen so eine Wiedereingliederung in das Berufsleben zu ermöglichen. Zur Scheckübergabe trafen sich Repräsentanten der Caritas und Vertreter des Unternehmens. Dagmar Finke, Teamleiterin der Beschäftigungsförderung, verschaffte den Anwesenden einen Einblick in die Arbeitsweise des Caritasverbandes Karlsruhe und zeigte auf, wie die zur Verfügung gestellten Mittel eingesetzt werden. Finke betonte hier das vernetzte Arbeiten sowie die bereichsübergreifende Beratung. Hierdurch ist es möglich, zeitsparend und effektiv Hilfestellung zu gegeben, wo Hilfe benötigt wird. Im Alleinerziehenden-Projekt werden arbeitslose Mütter über das Job-Center an den Caritasverband vermittelt. In einem ersten Gespräch wird die Gesamtsituation der Teilnehmerinnen analysiert und nach individuellen Lösungsansätzen gesucht. Ziel ist die persönliche Festigung, der Aufbau von sozialen Netzwerken und schließlich die Vermittlung in ein langfristiges Arbeitsverhältnis. Wie wichtig gerade die Förderung durch den Schürrer & Fleischer Caritas Stiftungsfonds ist, erklärt Claus-Dieter Luck, Leiter des Caritashauses. Die Unterstützung kann schnell und flexibel in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden, ohne dabei die Hürden der Bürokratie bewältigen zu müssen, welche die öffentlichen Stellen nur zu oft mit sich bringen. Nicht selten sind betroffene Frauen auf sofortige Hilfe angewiesen und kaum in der Lage auf finanzielle sowie psychologische Unterstützung zu warten. Leider werden für viele sehr sinnvolle Dinge keine staatlichen Mittel genehmigt. Fortbildungskurse, Kinderbetreuung und Kurbesuche, die über die Leistungen der Krankenkassen hinaus gehen, gehören dazu. Das Alleinerziehenden-Projekt stellt demnach nicht nur einen wertvollen Beitrag für die jungen Frauen dar, sondern hat wiederum einen positiven Einfluss auf deren Kinder und eröffnet Chancen für ihre Zukunft. Schürrer und Fleischer Immobilien hebt hervor, wie wichtig es sei, nicht nur Probleme und Symptome zu bekämpfen, sondern an deren Ursache anzusetzen, um negative Kreisläufe nachhaltig zu durchbrechen.
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